In Erinnerung an den 11. September 2001 betonte Papst Johannes Paul II. die Notwendigkeit, den internationalen Terror zu bekämpfen. Er gefährde den Weltfrieden, begehe unerträgliche Verbrechen gegen die Menschheit und vergifte die künftigen Generationen mit Hass und Misstrauen. Ohne Gewalt und Terror in irgendeiner Weise rechtfertigen zu wollen, dürfen aber die dahinterliegenden Ursachen nicht länger ignoriert werden. Deshalb, so der Papst, müsse die internationale Gemeinschaft alles tun, um die „skandalöse Situation von großer Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausgrenzung, die vor allem junge Leute in die Verzweiflung treibe, zu überwinden“. Ausdrücklich rief der Papst dazu auf, den Kampf gegen den Terror mit kreativen politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen zu führen. Der Papst ist ein erklärter Gegner von Militäraktionen. Er verurteilte bereits den ersten Golfkrieg.