Die Bibel kann man lesen, über sie reden oder sie spüren – beim Nachspielen von einzelnen Szenen in einemBibliodrama.
Menschen, die sich mit Bibliodramen intensiv auseinander setzen möchten, haben dazu ab Ende September in Lest Gelegenheit. Martin Zellinger, Theologe und Experte für die Bibel und die Welt der Bibel, veranstaltet ein Bibliodrama-Intensiv-Seminar.
Kein Bibelabend
Eingeladen sind alle, die sich „auch leiblich auf die Bibel einlassen“. Die sieben Abende sind nicht einfach Bibelabende, in denen die Teilnehmenden über die Heilige Schrift sprechen, sondern sie werden Szenen darstellen. „Das bewirkt auch, dass man mit dem Ereignis hautnah in Kontakt kommt“, sagt Martin Zellinger.
Die Idee für das Intensiv-Seminar ist mit Markus Peböck entstanden, der die Veranstaltung organisiert. Er hat das Bibliodrama beim Bibelfest im Rahmen der Landesausstellung kennen gelernt und war so begeistert, dass er mit Martin Zellinger weiterarbeiten wollte.
Bei den Bibelstellen für die sieben Abende bis Weihnachten geht es dem Seminarleiter um Konfrontationen. Die Themen: Johannes der Täufer, ein psychisch Kranker, tüchtige Fischerbrüder, die besorgte Schwiegermutter, reiche Leute mit schlechtem Ruf, Gegner Jesu und ein innerlich Gebrochener. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden nur allgemeine Grundkenntnisse der Bibel vorausgesetzt. Wichtiger ist die Bereitschaft „sich auf Selbsterfahrung und auf Gruppenprozesse einzulassen“. Deshalb ist es auch nicht möglich, einzelne Abende zu besuchen.
„Die Gute Nachricht am eigenen Leib erfahren“, Bibliodrama-Intensiv-Seminar am Lester Hof, Lest 1, 4212 Neumarkt/Mkr. 24. September bis17. Dezember 2002, 14-täglich jeweils Dienstag, 18 bis 21 Uhr, Preis: e 50,–,Anmeldung: Tel. 07942/82 72,E-Mail: m.zellinger@aon.at,Homepage: www.lesterhof.at.