„Respekt, Verehrung und Dankbarkeit“ aller rund 600 Anwesenden im Wiener Rathaus für die Bischofsjubilare Kardinal Franz König und Weihbischof Helmut Krätzl brachte Innsbrucks Altbischof Reinhold Stecher am Freitag in seiner Laudatio zum Ausdruck. „Kardinal König ist so etwas wie ein Stück österreichischer Identität geworden“, sagte er: „Weihbischof Krätzl ist in den 25 Jahren seines bischöflichen Dienstes im gleichen Geist in seine Spuren getreten.“ König und Krätzl hätten „dazu beigetragen, dass die Brise des Konzils in der Kirche nie mehr einschläft“, so Stecher. Wie Wegweiser stünden beide am Rand und stellten sich nicht als „Verkehrshindernis“ in die Mitte. Bescheidenheit und eine dienende Grundhaltung sei ihnen ebenso zu eigen wie ein „Understatement der Autoritätsausübung, die sich mehr im geduldigen Dialog und überlegener Argumentation manifestiert als im autoritären Paukenschlag“.