Persönliche Verbindungen halten auch in der Not. Das zeigt sich besonders bei der „privat“ oder pfarrlich organisierten Hochwasserhilfe.
Ein Bus voll Leute, die aus Vorderweißenbach zum Putzen nach Mitterkirchen ausrückte, gleich in den Tagen nach dem Hochwasser. Das ist nur ein Beispiel der Hilfe für Hochwasseropfer. Eine verwandtschaftliche Beziehung hat zu dieser Hilfe geführt. In den letzten Wochen sind bei der Kirchenzeitung eine ganze Reihe von Nachrichten über solche Hilfe eingetroffen. Den stattlichen Betrag von 12.725 Euro hat die Pfarre Neukirchen bei Altmünster für die Hochwasseropfer von Schwertberg gespendet. Rund 700 Euro davon steuerte die Goldhaubengruppe bei. Pfarrer Josef Mascherbauer stammt aus Schwertberg und ist seiner jetzigen Pfarre sehr dankbar für diese Hilfe. Auch der Pfarrer von Neukirchen am Wald, Rudolf Panhofer, stammt auch einer Hochwasser-Pfarre, nämlich aus Saxen. „Seine“ jetzige Pfarre hat 5.681 Euro für die Hochwasser-Hilfe bei der Tafelsammlung gespendet. Bei der von Bischof Maximilian Aichern angeregten Sammlung für die Hochwasserhilfe haben sich auch die Welser und Thalheimer Pfarren beteiligt. 33.494 Euro wurden in den Kirchen gesammelt. Über die Caritas werden sie den Hochwasser-Betroffenen zukommen. Die Pfarre Scharten – mit dem Blick auf das Eferdinger Becken – hat Euro 2.483,40 für Hochwasserbetroffene gespendet. In der Pfarre Kirchdorf am Inn hat sich die Katholische Jugend entschlossen, den Erlös ihres „Aufestes“ aufzuteilen: Die Hälfte – 2000 Euro – ging an die Hochwasserhilfe, die andere Hälfte wird dem Orgelausschuss zur Verfügung gestellt. Die Caritas hat auch viele Hilfen von Firmen bekommen. So hat die Hofer KG in Sattledt nicht weniger als 13.590 Nass-Trockensauger und drei Lkw-Ladungen Lebensmittel und Haushaltsgeräte gespendet.