„Die haben das geschafft, was bei uns nicht gelungen ist!“ bewunderte eine Mutter die Eigen-nitative von engagierten Eltern: Sie pachteten von einem Bauern eine Wiese vor den Haustüren mehrerer Siedlungshäuser, und funktionierten sie für ihre Kinder zum Spielplatz um. Es brauchte nicht viel: Zwei Tore, einen Basketballkorb, ein Stück Asphalt zum Skaten, eine Bank. „Das sind uns die Kinder wert, wo doch die natürlichen Spielräume immer mehr verschwinden!“, so die Eltern.
Erwähnenswert ist aber auch die Reaktion der Umgebung im ersten Probelauf im Sommer: selbst die kinderlosen Anrainer/innen zeigten sich bisher tolerant und verständnisvoll gegenüber aufklatschenden Bällen und Skater- und sonstigem Kinderlärm.
Die betroffenen Kinder haben es gut: Sie können ihren natürlichen Bewegungsdrang noch weit bis in den Herbst hinein ausleben und sie verbinden mit dem Wort Spiel/en nicht nur Plastikfiguren und Computerspiel, sondern Ausgelassenheit, Unbeschwertheit und Freu(n)de, ein Stück Kindheit eben.