Die Behandlungsmöglichkeiten bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen im Wesentlichen drei Schwerpunkte: - medikamentöse Therapie - Interventionen (Stant, Bypass-Operation) - kardiologische Rehabilitation.
Alle drei Behandlungsprinzipien in optimaler Art und Weise zu nutzen, bietet den Patienten die Chance des größtmöglichen Erfolgs für seine Gesundheit und den weiteren Krankheitsverlauf. Gewisse medikamentöse Behandlungsrichtlinien gehören aufgrund ihres erwiesenen Nutzens zur Standardtherapie bei diagnostizierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie zum Beispiel Aspirin, Statine, Beta-Blocker und ACE Hemmer. (Natürlich kennt man für jedes Medikament auch Kontraindikationen.) Auch in akuten Krisen gibt es mittlerweile verlässliche Hilfe. Gerinnungshemmende Medikamente (meist Infusionen), Stant-Implantationen (Einbau eines Gitternetzes über einen eingeführten Ballonkatheter) und Katheter-Behandlungen haben zur Abnahme der Sterblichkeit geführt. Katheterbehandlungen sind in der Lage, auch einen akuten Gefäßverschluss wieder zu eröffnen. Alle Maßnahmen zusammen erreichen, dass ein relativ großer Teil des von der Durchblutungsstörung betroffenen Herzmuskels erhalten werden. Dies hat eine Auswirkung sowohl auf die Prognose wie auch die Leistungsfähigkeit nach einer akuten Krise.