Auch bei chronischen Angina-pectoris -Symptomen kann man durch eine Katheter-Behandlung (Stant) oft die Beschwerden bessern. Ob sie nötig ist, entscheidet der Internist meist nach einem Belastungstest. Um den weiteren Verlauf der Krankheit nach Beseitigung der Beschwerden bzw. nach einem Herzinfarkt aufzuhalten, sollte man alle medikamentösen und nicht medikamentösen Standardbehandlungen nützen. Dazu gehört auch eine kardiologische Rehabilitation. Bei dieser lernt man, Ausdauer-Training richtig einzusetzen, sich richtig zu ernähren sowie negative psychologische Einflüsse (Stress) auf die Entstehung der Krankheit bzw. den Umgang mit ihr zu vermeiden sowie positive Einflüsse (Entspannungstraining) gut zu nutzen.Nach neuesten Empfehlungen wird diese kardiologische Rehabilitation in Anschluss an den Spitalsaufenthalt in einem stationären oder ambulanten Reha-Zentrum durchgeführt. Sie sollte, wenn möglich, in einem ambulanten kardiologischen Rehabilitations-Zentrum über ein weiteres Jahr gefestigt werden. Und dann heißt es, die in der Rehabilitation gelernten Lebensstilfaktoren ein Leben lang zu pflegen, eventuell im Rahmen einer Selbsthilfegruppe (Herzverband).
Dr. Mayr hat das Centrum für Lebensstilmedizin, Dametzstraße 7, 4020 Linz, mit aufgebaut, das cardiologische Prävention und Rehabilitation anbietet. (www.lebensstilmedizin.at; 0732/797779). Schluss der Reihe.