Ausgabe: 2002/40, Erntedank, Denkmal, Claudius, Hölderlin, Maria Rilke;
01.10.2002
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Dichten Sie Erntedank-Zeilen von prominenten Dichtern weiter (vier bis acht Zeilen!). Kennen Sie ein Gedicht, versuchen Sie, es umzudichten. Kennen Sie ein Gedicht nicht, umso besser.
(1) Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen liegt in des Himmels Hand; . . .
Matthias Claudius
(2) In kurzer Zeit hat vieles sich geendet.Der Landmann, der am Pfluge sich gezeiget,Er siehet, wie das Jahr sich frohem Ende neiget,In solchen Bildern ist des Menschen Tag vollendet . . . Friedrich Hölderlin
(3) Herr, es ist Zeit.Der Sommer war sehr groß.Leg Deinen Schatten auf die Sonnenuhren,und auf den Fluren lass die Winde los . . . Rainer Maria Rilke
Schicken Sie uns Ihre Fortdichtungen bis 11. Oktober 2002. Wir werden Kostproben veröffentlichen und verlosen drei Gedichtbändchen.