Ausgabe: 2002/42, Jimmy Carter, Nobelpreis, Frieden
15.10.2002
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Das Nobelkomitee des norwegischen Parlaments hat den Friedensnobelpreis 2002 an den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter vergeben. Viele interpretieren das auch als Kritik an der Irak-Politik von Präsident Bush, die Carter ablehnt. Der Ex-Präsident setzt sich seit Jahren persönlich und mit seiner Stiftung bei vielen Konflikten als Vermittler ein und finanziert eine Reihe von Versöhnungsprogrammen. So hat Carter wesentlich zum Friedensabkommen in Bosnien und zum Dialog zwischen Nord- und Südkorea beigetragen.