300 Kunstwerke zum Verkauf angeboten, 15 davon werden versteigert.
Ausgabe: 2002/42
15.10.2002
- Elisabeth Leitner
Kunst – und ihr Ertrag. Meist ist das Ergebnis nicht so leicht meßbar wie bei einem Benefizkonzert oder einer Versteigerung zum guten Zweck. Und das ist gut so.
Kunst macht aufmerksam auf gesellschaftliche Strömungen. Kunst greift die Wirklichkeit auf, verändert sie. Stösst uns vor den Kopf, hinterfragt uns. Werke bildender Künstler/innen werden zu Lebzeiten oft verdammt, später erzielen sie einen hohen Marktwert. Kunst und Geld – Kunst, die am Kunstmarkt hoch gehandelt wird, ist eine andere Komponente der Kunst. Dass sich mit Kunstwerken Geld machen lässt, ist bekannt.
Die Hospizbewegung Linz und Umgebung möchte über die Hospizarbeit, Palliativmedizin und -pflege informieren. Den Betroffenen will sie Hilfe bieten, unabhängig von ihrer Nationalität, Konfession oder finanziellen Situation. „Sie sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können“, erklärt Mag. Traute Friedrich, Obfrau der Hospizbewegung Linz und Umgebung. Mit einer Ausstellung und einer Auktion hofft die Hospizbewegung, das nötige Geld für diese Arbeit aufzubringen. 300 Werke von Künstlern wie Oliver Dorfer, Arnulf Rainer, Hans Staudacher, Helmut Gsöllpointner, Dietmar Brehm und Inge Dick können ab 16. Oktober im Oberbank Forum besichtigt und gekauft werden. Am 29. Oktober werden dort 15 Werke versteigert.
Ausstellung und Freiverkauf ab 16. Oktober, Auktion am 29. Oktober, 19 Uhr im Oberbank Forum, Donaulände Linz.