Ehemalige KHG-Kapelle als Ort, der offen ist und manches offen lässt
Ausgabe: 2002/42, KHG-Kapelle
15.10.2002
- Elisabeth Leitner
Prominenz, Bewohner/innen und Studierende der Kunstuni trafen sich am 9. Oktober in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG). Die Segnung des „Raums der Stille“ war Anlass für diese Zusammenkunft.
Aus dem Mehrzweckraum ist im Laufe der Jahre eine Kapelle entstanden. Diese wiederum erlebte mehrere Wandlungen. Die Unzufriedenheit der Studierenden wuchs in der letzten Zeit. Die KHG- Kapelle war grau, farblos - und ziemlich kalt. Zunächst wollten die Studierenenden selbst Hand anlegen, überließen dies dann aber jenen, die sich damit im Rahmen ihres Studiums beschäftigen. An der Kunstuni kam es im Jahr 2001 zur Ausschreibung eines Wettbewerbs. Das Interesse war groß, die Jury unter der Leitung von Prof. DDr. Monika Leisch-Kiesl wählte damals den Entwurf einer Malerin, einer Architektin und eines Bildhauers aus.
Der neue „Raum der Stille“ besticht durch Schlichtheit und strahlt eine konzentrierte Atmosphäre aus. Jedes Detail wirkt durchdacht.