London/Canberra. Eindringlich haben die Bischöfe der anglikanischen Kirche von England die Regierung gemahnt, nach friedlichen Möglichkeiten zur Lösung der Irak-Krise zu suchen. Die Bischöfe widersprachen auch Premierminister Blair: Sie sehen keine „überzeugenden Beweise“ für eine spezifische Bedrohung durch den Irak, die einen Militärschlag rechtfertigen würden. Für eine friedlliche Lösung des Irak-Konflikts und gegen eine Beteiligung ihres Landes an einem Krieg gegen den Irak sprach sich auch die Synode der anglikanischen Kirche Australiens aus.
Augenmerk auf Familie
Wien. Das Forum „Beziehung, Ehe und Familie“ der Katholischen Aktion hat die Parteien aufgefordert, in der nächsten Gesetzgebungsperiode weitere Initiativen für kinder- und beziehungsfreundliche Rahmenbedingungen zu setzen. Bildungs- und Beratungsangebote sollen verstärkt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden. Besonderes Augenmerk soll auf die wachsende Belastung von Partner- und Eltern-Kind-Beziehungen durch immer flexiblere und unsicherere Berufslaufbahnen sowie auf die Familienarmut gelegt werden.
Gegen Klimavergiftung
Wien/Prag. Die christlichen Kirchen Österreichs und Tschechiens wollen gemeinsam Vertrauen zwischen den beiden Nachbarländern aufbauen und sich dafür einsetzen, dass das Klima nicht durch „populistische Politik“ vergiftet wird. Mit sachgerechter Information und dem Bemühen, die belastenden Kapitel der Geschichte (die Gräuel NS-Herrschaft und die Vertreibung der Sudetendeutschen) aufzuarbeiten, soll ein Beitrag zur Verständigung geleistet werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.