Begriffe wie „Halbstarke“ und „Rowdys“, Filme wie „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ und das Musical „Westside Story“ haben den Blick vieler Erwachsener auf die Problemfelder der jugendlichen Lebenswelt konzentriert. Beim Wort „Jugendlicher“ schwingen oft negative Assoziationen mit. Natürlich sollen die Probleme – wie Suchtgift, Aggression oder fehlendes Anpassungsvermögen – nicht untertrieben werden. Doch sie auf das Jugendlichenalter beschränkt zu betrachten und die vielen positiven Aspekte der Jugend zu übersehen, geht meilenweit an der Realität vorbei. Neue Konzepte in der Jugendarbeit gehen einen Schritt in die richtige Richtung, wenn sie das Jugend-lichenalter nicht mehr als Übergang zwischen Kind und Erwachsenen, sondern als eigenständigen Lebensabschnitt ansehen, der nicht nur aus Problemen besteht.