Am Sonntag konnte Bischof Maximilian Aichern die Pfarrkirche von Rainbach im Innkreis nach erfolgter Innensanierung weihen.
„Die Welt ist voll von einer Bilderflut. Der Mensch braucht einen Ort, wo er diese Flut nicht hat“, erläutert Professor Sepp Auer sein Konzept für die Neugestaltung der Rainbacher Pfarrkirche. Der sakrale Raum sei das Gegenteil des profanen Raumes und man müsse seine Besonderheit hervorheben.
Viele freiwillige Helfer
Nachdem im Vorjahr die Außensanierung der Kirche erfolgt war, ging man heuer unter Mithilfe zahlreicher Freiwilliger an die Innensanierung. Mehr als 1.500 Arbeitsstunden wurden auf freiwilliger Basis geleistet, worüber sich Pfarrer Thaddäus Kret besonders freut. Ursprünglich war nur an eine Umgestaltung des Altarraumes gedacht. Geworden ist es schließlich eine vollkommene Neugestaltung des Innenraumes, da man in der Pfarre mit der letzten Umgestaltung aus den 60er Jahren nicht sehr glücklich war. Es ging darum, den Kirchenraum der heutigen Sichtweise anzupassen. So konnte ein Gesamtkunstwerk geschaffen und die Einheit des sakralen Raumes gewahrt werden. Prof. Auer freut sich, dass sein Konzept der Kargheit und der Klarheit angenommen wurde und große Zustimmung in der Pfarrbevölkerung fand.