„Theater an der Vogelweide“ präsentierte das erste Stück auf neuer Bühne
Ausgabe: 2002/46
12.11.2002
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Das Warten auf eine eigene Bühne ist für das Welser „Theater an der Vogelweide“ vorbei. Das neue „Theater im Dachboden“ wartet auf – mit einem Stück über das Warten.
Ein Schauspieler wartet „gschwind“ auf die Musiker, um gemeinsam mit ihnen ein Stück über die Zeit zu proben. Die Zeit, die so knapp ist, die wir alle nicht haben, die wir aber auch vertun, vertrödeln, vergehen lassen. Das ist die Ausgangssituation des neuen Stücks des Welser Schauspielers Franz Strasser. Am 8. November feierte er damit Premiere im neuen „Theater im Dachboden“ in der Welser Pfarre Vogelweide.
„Wart gschwind ... kum glei!“ ist eine musikalische Revue über die knappe Zeit, diese Linie von der Geburt bis zum Tod. Sie begenet aber auch als der richtige Zeitpunkt, den es zu erwischen gilt, die Gelegenheit, die günstig ist, die es beim Schopfe zu packen gilt”, sagt Strasser von seinem Stück.
Mit der neuen Probebühne im Dachboden des Pfarrzentrums an der Vogelweide hat das engagierte Theater an der Vogelweide eine eigene Probebühne, die zugleich als Studiobühne für ca. 70 Zuschauer genutzt werden kann. Diese Bühne wird eine geeignete Aufführungsstätte für die TheaterKIDS sein. Daneben soll einmal im Jahr auch eine eher experimentelle – kritische Produktion des Theaters Vogelweide gebracht werden.
Möglich wurde dieser Bau durch die großzügige Unterstützung der Stadt Wels und des Landes Oberösterreich, der Vogelweider Kaufmannschaft und durch Welser Wirtschaftsbetriebe und Banken. Die neue Bühne bietet mehr Möglichkeiten. Ab der Spielzeit 2002/2003 wird es daher statt einem vier Stücke geben. Zwei werden auf der großen Bühne im Josefisaal gespielt, zwei Stücke – eine Produktion der TheaterKIDS ein eher modernes, experimentelles im Theater im Dachboden – der Probebühne.
Aufführungstermine von „Wart gschwind ...“: Donnerstag 14., Freitag 15., Samstag 16., Mittwoch 27., Donnerstag 28. und Freitag 29. November, jeweils 20 Uhr.