Mit viel Liebe hat die Dorfgemeinschaft von Kottingersdorf, Pfarre Gallneukirchen die so genannte Hallwang-Kapelle einer Innenrenovierung unterzogen. Bereits 1977 war das Äußere des kleinen Gotteshauses renoviert worden. Die eigentlich für das Waldviertel übliche Schablonenmalerei wurde abgepaust und auf die frisch gestrichene Wand wieder aufgetragen. Zu den weiteren Schätzen des Kleinods gehören eine Figur des Prager Jesuskindes, das genauso alt wie die 1853 errichtete Kapelle sein dürfte, und ein Kreuzweg aus kolorierten Stahlstichbildern. Ihren Namen bekam die Kapelle von der Familie Hallwang, von der sie ursprünglich betreut worden war. Unklar ist hingegen, warum sie errichtet wurde. Die Kottingersdorfer fühlen sich mit „ihrer“ Kapelle sehr verbunden und im Mai werden wöchentlich Andachten abgehalten. Bei der Abrechnung nach der Renovierung wurde der von den Interessenten geleistete Vorschuss nicht zurückgezahlt, sondern der Betrag von 520 E an die hochwassergeschädigte Gemeinde Mitterkirchen überwiesen.