Letzte Woche stand an dieser Stelle der Satz, dass sich wohl jede Pfarre über kleine Kinder in der Kirche freuen kann. Einen ganz besonderen Weg, kleineren Kindern ein spirituelles Angebot zu machen, geht die Pfarre Traun-St. Martin: Durchschnittlich einmal im Monat findet parallel zum „normalen“ Sonntagsgottesdienst in der Hauptkirche, ein Kleinkinder-Gottesdienst in der Wochentagskapelle statt. Um die 20 Kinder sind jedesmal dabei. Und es kommen immer mehr, freut sich Pfarrer Erwin Andlinger. „Teilweise kommen auch die Eltern“, erzählt Ingrid Stollmayer aus der Gruppe der zehn Frauen, die für die Wortgottesdienste verantwortlich sind. Gerade bei den ersten Besuchen werden die Kleinen von ihren Eltern begleitet. Gedacht sind die Gottesdienste aber für Kinder ab drei Jahren und hinauf bis zur Erstkommunion. Zwei Frauen sind jeweils als Team für eine Gottesdienstgestaltung zuständig. Einige haben pädagogische Erfahrungen, z. B. als Kindergärtnerinnen. Stets wird eine Schriftstelle kindgerecht erzählt. Die Kinder beten das „Vaterunser“ und singen. „Früher sind wir am Ende mit den Kindern zum Segen in die Kirche hinübergegangen, aber da unser Programm immer so voll ist, geht sich das nicht mehr aus“, berichtet Stollmayer. Also macht Pfarrer Erwin Andlinger nach dem „Erwachsenengottesdienst“ auf dem Weg in die Sakristei Station bei den kleinen Kirchgängern in der Marienkapelle. So haben in Traun-St. Martin auch die kleineren Kinder ihren eigenen Gottesdienst.