Zu seiner letzten Vollversammlung in dieser Funktionsperiode kam der Pastoralrat der Diözese am 15./16. November im Bildungshaus Puchberg zusammen.
Bischof Maximilian Aichern und die Vorsitzende des Pastoralrates, Margit Hauft, zogen eine insgesamt positive Bilanz der nun abgelaufenen Funktionsperiode. „Wie der Sämann im Gleichnis Jesu durften auch wir manchen Samen ausstreuen“, resümierte der Bischof. „Manches hatte zu wenig Wurzeln und ist nicht aufgegangen. Wir glauben aber doch, dass wir mitgeholfen haben, damit die Botschaft des Herrn, sein Auftrag in dieser Welt Frucht gebracht hat und noch Frucht bringen wird.“Herzlich bedankte sich der Bischof bei den Mitgliedern des Pastoralrates für die Zeit und Energie und das Miteinander im Einsatz für die Sache Jesu. Wesentlich bestimmt war die Arbeit des Pastoralrates von den Beratungen, wie der Weg der katholischen Kirche in Oberösterreich gestaltet werden kann angesichts der Engpässe beim Personal und bei den Finanzen sowie unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Pastorale Leitlinien und die Definition von seelsorglichen Schwerpunkten bilden inzwischen die Grundlage für einen Strukturprozess. In der vorgelegten Perspektive bis zum Jahr 2007 wird deutlich, dass trotz aller Sparnotwendigkeiten der Pfarrseelsorge weiterhin hoher Stellenwert zukommt. Bei den zentralen kirchlichen Bereichen und bei den Bildungsaufgaben wird es hingegen zu Reduktionen kommen müssen. Bis Sommer 2003 soll das weitere Maßnahmenpaket geschnürt sein.