Sowohl der Einstieg ins Arbeitsleben als auch der Ausstieg aus diesem schneiden tief in das Leben der Menschen ein. Das war Grund, das Thema Arbeit auch theologisch stärker zu beleuchten. Am Freitag und Samstag der Vorwoche veranstalteten das Betriebsseminar in Linz und die Theologische Privatuniversität ein Symposium über eine neue Theologie der Arbeit. Nach den Erfahrungen der Industriegesellschaft müsse eine Theologie der Arbeit mit einer Theologie der Muße einhergehen, meinte etwa Dipl.-Theol. Ansgar Kreutzer. Arbeit müsse in ihrer Bedeutung als Mitarbeit an Gottes Schöpfung zur Geltung kommen, statt den Menschen von der Schöpfung zu entfremden.
Trauer und Wut
„Das Recht des Stärkeren ist nicht Grundlage unseres Zusammenlebens. Darauf weisen wir hin, indem wir in diesen Wochen mit Abermillionen von Menschen weltweit für den Frieden demonstrieren. Wenn die Kriegstreiber behaupten, es ginge um Demokratisierung, dann möchte ich dem doch entgegenhalten, dass sich Demokratie nicht mit Bomben, Gewalt und Krieg herbeiführen lässt, sondern nur mit Gerechtigkeit und Respekt vor der je eigenen Geschichte und Kultur der Völker ... Unsere Trauer darf nicht zur Resignation und unsere Wut nicht zur Verzweiflung führen.“ – Dies sagte der Generalsekretär der Katholischen Aktion OÖ, Bernhard Rudinger, bei der Demonstration gegen den Irak-Krieg am 4. April in Linz.
Sozialstaat
Die angekündigte Streichung der Notstandshilfe kritisierte Hans Riedler, Sprecher der Plattform „Sozialstaat Österreich“, als Schritt in Richtung Umwandlung des Sozialstaates in einen Fürsorgestaat.