Diskussionen löste die Fernsehsendung von Barabra Stöckl mit dem Titel „Lebendig begraben“ aus. Es ging um den Alltag in Pflegeheimen. Johann Hable von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst kritisiert, dass die positive Arbeit der Heime durch ausschließlich negative Berichte in Bausch und Bogen überdeckt werde. „Freiheitsbeschränkende Maßnahmen werden nicht gut geheißen.“ Im Alltag sei es aber oft im Interesse der Bewohner/innen notwendig, das Herausfallen aus dem Rollstuhl oder Bett zu verhindern.
Sozial-Landesrat Josef Ackerl betonte, Oberösterreich verfüge in seinen 111 Alten- und Pflegeheimen über hohe Qualitätsstandards. So gibt es in den Heimen psychosoziale Betreuung. Oberösterreich setze nur ausgebildetes Personal ein.
Martin König, Obmann der ARGE der Alten- und Pflegeheime OÖ, forderte zeitgemäße gesetzliche Rahmenbedingungen für die Arbeit in Alten- und Pflegeheimen. Pflegegeld und die Entlohnung Pflegender müssten erhöht werden.