Unter dem Namen „Sima“ wurde das Programm für mehr Selbstständigkeit im Alter zur Erfolgsmarke. Mit dem Namen „SelbA“ soll es noch erfolgreicher werden.
„SelbA“ ist eine der Säulen des Katholischen Bildungswerkes. Bereits 5.832 Teilnehmer/innen haben seit 1999 in 425 Gruppen an diesem nach einem wissenschaftlichen Konzept erarbeiten Senioren-Selbstständigkeitsprogramm mitgemacht. Damals lief es noch unter der alten Dachmarke „SIMA“.
Viele Teilnehmer/innen wollen nach dem einjährigen Programm weitermachen. So erlebte es auch Michaela Scherrer aus Krenglbach. „Die Leute wollen einfach nicht aufhören, die Gruppe schweißt sie zusammen.“ Nur dann, wenn man regelmäßig etwas tut, profitiert man für die Gesundheit, sagt sie.
Das neue Konzept unter dem Namen „SelbA“ wird diese Weiterführung ermöglichen – und dafür gibt es künftig auch Förderungen des Landes Oberösterreich. Die bereits ausgebildeten 422 Trainer und Trainerinnen werden mit neuen Unterlagen mit den Gruppen weiterarbeiten können. Auch die politischen Seniorenverbände machen bei diesem Programm mit. „SelbA“ kann so – neben dem Fitness-Gedanken – auch zu einem gesellschaftlichen Kontaktforum werden. Je nach örtlichen Gegebenheiten wird die Initiative von Pfarren oder Gemeinden ergriffen, um Menschen „SelbA“ anbieten zu können. Michaela Scherrer hat bis jetzt vier Gruppen betreut. In Wallern ist die Gemeinde Veranstalter – und der Pfarrer macht als Teilnehmer mit. In anderen Orten ist die Pfarre Organisator. Das Linzer Katholische Bildungswerk hat die Lizenz des Programmes für ganz Österreich.