Nicht um historische Detailfragen, sondern um fundierte Grunddaten für das Gedenkjahr 2004 zu erarbeiten, geht es bei dem Florian-Symposion am 1. und 2. Mai 2003.
In Erinnerung an das 700. Todesjahr des heiligen Florian veranstalten das Diözesanarchiv Linz und das Institut für Pastoraltheologie und Gesellschaftslehre eine wissenschaftliche Tagung zu „Tradition und Botschaft des heiligen Florian“. Eröffnet wird das Symposion am Do., 1. Mai um 19.30 Uhr von Dr. Ferdinand Reisinger im Stift St. Florian. Er spricht über „Florian: ein Name, ein Zeugnis, eine Botschaft“. Fortgesetzt wird die Veranstaltung am Fr., 2. Mai im Pfarrzentrum Enns-St. Laurenz (Beginn: 8.30 Uhr). Dr. Erwin M. Ruprechtsberger referiert über den Alltag zur Zeit der Spätantike in Noricum (9 Uhr). Um 10 Uhr spricht Hartmut Wolff über die Anfänge des Christentums in Noricum und DDr. Karl Rehberger über den heiligen Florian in Kult und Kunst. Der Nachmittag behandelt Florian aus pastoraltheologischer Perspektive: Prof. Manfred Scheuer, „Bezeugen und bekennen“ (14.30 Uhr), Prof. Leopold Neuhold, „Solidarität aus dem Glauben“(15.30 Uhr). Mit einem Wortgottesdienst in der Basilika St. Laurenz (19.30 Uhr) – geleitet von Propst Wilhelm Neuwirth – wird das Symposion abgeschlossen. Das Symposion versteht sich als Impuls-Veranstaltung für das Festjahr 2004. Die einzelnen Vorträge sollen fundierte Hintergrundinformationen und Anregungen für die Gestaltung von Feiern und Bildungsschwerpunkten vor Ort bieten.