Der Vorsitzende des Zentralbetriebsrates der Diözese Linz, Otto Märzinger, würdigt das Klima des Miteinanders von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite in der Diözese. Dieses sei vom Verständnis für die unterschiedlichen Interessen geprägt. Bei den Gehaltsverhandlungen soll allerdings ein Spagat gelingen: Hier Einsparungsvorgaben, dort der Wunsch, die Teuerung abzugelten. Arbeitskonflikte gibt es auch in der Kirche. Etwa Kündigungen und belastende Arbeitssituationen, Mobbing... Der kirchliche Arbeitgeber übe aber eine Zurückhaltung darin aus, mit gravierenden Konsequenzen schnell zur Hand zu sein.Die kirchlichen Beriebsräte sind österreichweit in der AKDÖ (Arbeitsgemeinschaft kirchlicher DienstnehmerInnenverretungen Österreichs) zusammen geschlossen. Sie tagten Anfang dieser Woche in Linz mit einemBildungsteil zur Katholischen Soziallehre.