Rund 500 Mitarbeiter/innen oö. Sozialvereine stellten am 30. April den zuständigen Landespolitikern beim Landhaus einen Maibaum der etwas anderen Art auf. Die Schleifen am Baum präsentierten ihren Protest gegen zunehmende Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen: Personalabbau, das Fehlen eines Kollektivvertrages in weiten Bereichen, drohende Änderungskündigungen, jährlich wiederkehrende Unsicherheit über die weitere Finanzierung der vielfältigen Leistungen, die von den Sozialvereinen für die oö. Bevölkerung erbracht werden. „Im Gegensatz zu Landesrat Ackerl war Landeshauptmann Pühringer, terminlich verhindert und ließ sich nicht vertreten, um Resolution und Miniatur-Maibaum der Demonstranten entgegenzunehmen“, kritisiert der Vorsitzende des Angestellten-Beriebsrates von „pro mente“, Andreas Brandstetter.„Belastende Arbeitsanforderungen brauchen gute Rahmenbedingungen, um die für das „Sozialland Oberösterreich“ wichtigen Tätigkeiten in der Sozialarbeit gut und gesund erfüllen zu können“, sagt Brandstetter.