Die Gäste aus Rechberg (im Bild) konnten sich vor Ort vom Fortgang der Bauarbeiten an der Wallfahrtskirche von Presnace (Bosnien) überzeugen. Die Pfarre Rechberg unterstützt den Kirchenbau. Das ursprüngliche Gotteshaus war im Zug der Bosnienkriege von Serben gesprengt worden. Der Grundriss der neuen Kirche hat die Form einer Taube. Die Katholiken Presnaces freuen sich, dass der Bau nicht nur ein Friedenssymbol abbildet, sondern dass die Arbeiten am Gebäude die Volksgruppen näher bringen. Denn inzwischen beteiligen sich auch serbische Bewohner von Presnace am Kirchenbau.
Ein nicht alltägliches Ziel hatte die Pfarre Rechberg für ihren Pfarrausflug gewählt: Die dreitägige Fahrt führte nach Bosnien in das Dorf Presnace. Dort lebt seit zwei Jahren die aus Rechberg stammenden Ordensschwester Gottlieba Ebenhofer. Gemeinsam mit Sr. Hildburg Radinger arbeitet sie in der katholischen Pfarrgemeinde mit. (Die KIZ berichtete.) Die 38 Gäste aus Rechberg – darunter acht Geschwister von Sr. Gottlieba – waren bei Familien der Pfarre Presnace untergebracht. So spürten die österreichischen Besucher/innen hautnah, in welcher Armut die Menschen in Bosnien leben. Beeindruckt war die Rechberger Gruppe vor allem vom Gottvertrauen der Menschen: „Trotz aller widrigen Umstände und trotz allen Unrechts, das passiert ist, haben sie ihren Glauben bewahrt und schöpfen daraus Kraft für die Gestaltung der nicht leichten Zukunft.“