Hofübergabe in der Cursillobewegung: P. Christian Haidinger OSB (rechts) verabschiedete sich von den Cursillistas. Er legt nach 31 Jahren Mitarbeit und 25 Jahren geistlicher Leitung im oberösterreichischen Cursillo sein Amt zurück. P. Arno Jungreithmayr, Pfarrer in Thalheim bei Wels, wird ihm nachfolgen.
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Das jährliche Treffen der Cursillo-Bewegung Oberösterreichs stand vergangenen Sonntag in der Attergauhalle St. Georgen unter dem Thema „Suchen und Finden – Gottes Wort“. Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner von der evangelischen Kirche bezeichnete in ihrem Referat das Wort Gottes als „Ja zu uns Menschen. Es ist nicht etwas Gestriges, sondern gegenwärtig in unser aller Leben und Zukunft“. Darum lohnt es sich, dieses Wort immer wieder zu suchen, weil sich Menschen mit ihrem Leben darin finden können. Reiner: „Gottes Wort gibt Antwort und Orientierung.“ Christen müssten die Welt mit dem „Stachel der Hoffnung impfen, weil der leuchtende Faden in der Bibel Gott als Freund des Lebens zeigt“, so die Oberkirchenrätin. Beim Mittagsgebet berührte die rund 250 Teilnehmer/innen besonders das persönliche Zeugnis des pensionierten Kärntner Caritasdirektors Peter Quendler. Er legte seine Lieblingsbibelstelle aus, das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Er möchte nicht wie der Levit oder der Priester in der biblischen Erzählung am Notleidenden vorübergehen, sondern wie der Samariter handeln, der sein Möglichstes tut. Deshalb hat er zusammen mit dem Linzer Malermeister Otto Hirsch ein neues Projekt für Mädchen und Frauen in Afghanistan begonnen.