Die Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz wird künftig Theologiestudierende für das Wirtschaftsleben besser ausbilden. Theologiestudierende können künftig in Linz ein Zertifikat erwerben, das sie für die Bereiche Wirtschaft, Ethik und Gesellschaft (kurz: WiEGe) als besonders qualifiziert ausweist. Auch für den Bereich Kunst- und Kunstvermittlung wird es ein eigenes Zertifikat geben. Ab Herbst 2003 wird der Studienplan der Theologischen Fakultät darauf abgestimmt sein.
Kooperation mit Wirtschafts-Unternehmen
Bei der Verwirklichung der neuen Schwerpunktsetzungen hat die Universität auch Partner aus der Wirtschaft gesucht. So unterstützt die Hypo-Bank Linz das neue Projekt. Zur Finanzierung der Universität wurde auch der Bischöfliche Fonds zur Förderung der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz ins Leben gerufen. Die Linzer theologische Universität erhält keine staatlichen Mittel. Der Fonds soll vor allem private Förderer ansprechen. Für die Theolog/innen sollten sich mit den neuen Fachrichtungen neue Berufsfelder eröffnen: In Betrieben sollten sie kompetente Berater im Blick auf Unternehmenskultur werden können, in Vereinen, Verbänden oder Parteien sollten theologische und ethische Aspekte stärker zum Tragen kommen. Und natürlich sollen die neuen Bildungsschwerpunkte die Studierenden auch für die Seelsorge besser qualifizieren.Während an den staatlichen theologischen Fakultäten zuletzt ein deutlicher Hörer/innenrückgang zu verzeichenen war, konnte die Linzer Universität ihren Stand bei über 350 Studierenden halten.
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