BRIEF_KASTEN
In keinem EU-Land wird Alter am Arbeitsplatz abschätziger bewertet als in Österreich. Vorausschauende Betriebe rücken dagegen die über-50-Jährigen ins Blickfeld. Denn in wenigen Jahren (2010) werden die Arbeitnehmer/innen über 45 Jahren die stärkste Gruppe in den Betrieben bilden. Junge Menschen mit entsprechend junger Ausbildung werden rarer. Für die EU rechnen Experten, dass 20 Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden müssen; ein Viertel davon für ältere Arbeitnehmer.
„Es sind solche Unternehmen finanziell zu unterstützen, die alles tun, damit ihre Beschäftigten bis zum Pensionsantrittsalter gesund und leistungsfähig bleiben“, schlägt der Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich, Hubert Wipplinger, vor. Die betriebliche Arbeitsorganisation muss sich ändern, setzt sein Vize Johann Kalliauer nach.
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