Beim Bischofsbesuch vor zehn Jahren wurde der Neubau eines Pfarrzentrums das erste Mal diskutiert, vergangenen Sonntag weihte Bischof Maximilian Aichern das neue Gebäude ein. „Begegnung braucht Raum“, betonte der Bischof bei der Segnung. Nach einem Jahr im Probebetrieb sind bereits alle Räume belegt, freut sich Pfarrgemeinderatsobmann Franz Winter. Jungschar, Jugend, Pfadfinder, Senioren, Bildungswerk – der attraktive Treffpunkt hat auch den einzelnen Gruppen der Pfarre Aufschwung gegeben. Das neue Raumangebot war dringend nötig, denn Dörnbach ist eine „explodierende“ Pfarre. Zählte man 1970 rund 500 Katholiken, sind es heute mehr als 1.100. Im Jahr 2.100 werden 1.500 Menschen zur Pfarre gehören. Herzstück des Zentrums ist der 120 Quadratmeter große Pfarrsaal, der durch Glasfalttüren besonders hell und freundlich wirkt. Bei großen Festen kann der Pfarrplatz einbezogen werden. Im Untergeschoß ist ein Pfarrheim untergebracht, das über einen eigenen Eingang vom Pfarrplatz her zugänglich ist. Ein Foyer verbindet den Pfarrsaal mit dem alten Pfarrhof, dessen Fassade nach alten Ansichten wiederhergestellt wurde. Der Bau einschließlich der Innenausstattung kostete 1, 06 Millionen Euro. Mitarbeiter/innen der Pfarre erbrachten 5.700 freiwillige Arbeitsstunden. Trotz erfolgreicher Bausteinaktion und vieler Spenden bleibt für die Pfarre noch ein Betrag von 101.500 Euro offen.