In der unmittelbaren Seelsorge in den Pfarren und Regionen will die Katholische Kirche Oberösterreichs trotz Personalmangels neue Akzente setzen. Bei einer Klausur mit Bischof Maximilian Aichern haben sich die Führungskräfte der Diözese für entsprechende Maßnahmen entschieden. Ehrenamtliche Kräfte sollen – zunächst auf drei Jahre – verstärkt in die Leitung von Pfarren eingebunden werden. In den regionalen Kirchenbeitragsstellen werden die Katholiken schon bald nicht nur ihre Kirchenbeitragsangelegenheiten regeln können. Diese werden zu Servicestellen weiterentwickelt. Hier werden sich die Menschen auch über diözesane Vorgänge und Angebote informieren können. Die Beitragszahler werden so besser erfahren, was mit ihrem Geld geschieht.Deutlich gestärkt wird die mittlere Ebene in der Diözese. So sollen Dekanatsassistent/innen die Dechanten in ihren Koordinierungsaufgaben unterstützen. Diese Maßnahmen gelten zunächst drei Jahre auf Probe.