Die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Vöcklabruck hielt im heurigen Juli das alle drei Jahre stattfindende Provinzkapitel ab. 29 Schwestern berieten dabei über Fragen der Lebensgestaltung und des Auftrages in Kirche und Gesellschaft. Unter anderem beschlossen die Franziskanerinnen, die von den Schwestern aufgebauten Werke (Kindergärten, Krankenhäuser…) in die Hände professioneller Laien zu legen, wodurch Kräfte frei werden für andere, auch neue Dienste in Kirche und Gesellschaft. Das „Leben mit und bei den Menschen“ sehen die Schwestern als zentrale Aufgabe an. Um das auch sichtbar zum Ausdruck zu bringen, beschloss das Kapitel, den Schwestern die Möglichkeit zum Tragen ziviler Kleidung zu geben. Im Hinblick auf die Zukunft als Schwestern, die im Geiste des heiligen Franz von Assisi leben wollen, gilt die Sorge der Ordensgemeinschaft auch den Berufungen. Dabei stehen Gebet, ein Bemühen um eine gute Atmosphäre in den Gemeinschaften und Offensein für Gottes Führung im Zentrum.