Als dringend erforderlich bezeichnet Landesrat Josef Ackerl den Ausbau der mobilen Dienste, die Hauskrankenpflege und mobile Betreuung und Hilfe anbieten. Diese Dienste leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der familiären Netze und tragen dazu bei, dass ältere Menschen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden leben können. Die Anzahl der Hausbesuche stieg allein in Oberösterreich von 2001 auf 2002 von 1,09 auf 1,18 Millionen. Was das Alter betrifft, so sind 79 Prozent der Klient/innen über 75 Jahre alt und ein Drittel der betreuten Menschen wird bis zu ihrem Tod begleitet. Ackerl fordert auch die Sozialhilfever-bände auf, sehr rasch ausgebildete Heimhelfer/innen einzustellen – es gebe genug Ausgebildete (vor allem Frauen) und auch genug Arbeit, so Ackerl. Mit mobilen Diensten sind die Städte besser ausgestattet als die ländlichen Gebiete, der Bedarf ist aber überall deutlich steigend.
Plakataktion gegen Temelin
Kürzlich fuhren ein halbes Dutzend Aktivisten der Initiative „Stop Temelín“ über die Grenze nach Tschechien, um dort Exemplare des Plakates „Tak nebo tak / So oder so?“ an Plakatwänden anzubringen. Außerdem wurden etwa 30 Briefe an südböhmische Bürgermeister sowie Gemeindeämter geschickt, die jene Prospekte enthielten, die im Rahmen der Temelin-Aufklärungskampagne gedruckt worden waren. An 300 zufällig ausgewählte Haushalte wurden zudem Karten mit einer Miniaturausgabe des Plakates und dem Aufdruck „Es gibt Alternativen!“ verschickt.Am Abend des Aktionstages wurden beim Grenzübergang Wullowitz noch Prospekte an Durchreisende verteilt. Die Aktivisten hielten dabei Attrappen von Glühbirnen hoch mit dem Spruch: „Hell in der Birn, Alternativen im Hirn!“