Erstmals wurde heuer der Music-Emotion-Award vergeben. Zwölf Teams, bestehend aus Künst-ler/innen mit und ohne Beein-trächtigungen, stellten sich der Jury. Der Erfolg des Awards zeigt für die Initiatoren, wie „Normalität in der Zusammenarbeit zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen in der Kunstszene Einzug halten kann“. Der Music-Emotion-Award soll nächstes Jahr wieder vergeben werden.
Soziales OÖ
Landesrat Josef Ackerl präsentierte die Bilanz des Sozialressorts Oberösterreich von den Jahren 1997 bis 2003. In diesem Zeitraum ist das gesamte Sozialbudget um 33 % gestiegen. Den Großteil davon macht die Angebotserweiterung für Menschen mit Beeinträchtigungen aus. In beinah allen Sektoren des Sozialbereiches steigen sowohl die Aufgaben als auch die Ausgaben. Der Ausbau sozialer Leistungen ist trotz der herausfordernden Verhandlungen um die Finanzierung unumgänglich. Denn für Ackerl ist dies eine Frage dessen, wie in Oberösterreich in Zukunft miteinander umgegangen wird. Neben einer regelmäßig aktualisierten Sozialplanung liegt der Schlüssel für den Erfolg auch in der Dezentralisierung des Angebotes. Sozialberatungsstellen sollen die Kontakt- und Vernetzungsstelle für alle vorhandenen Einrichtungen darstellen. Sie sind möglichst nahe am Ort des Bedürfnisses angesiedelt. Das Sozialbudget wird sich auch als Herausforderung für die Verhandlungen nach den Wahlen herausstellen.