Grundsteinlegung in Wels-St. Franziskus steht unmittelbar bevor
Ausgabe: 2003/35
26.08.2003
- Donata Stockhammer
Die jüngste Pfarre der Stadt Wels, St. Franziskus, platzt aus allen Nähten. Darum wird jetzt gebaut – eine neue Kirche und ein erweitertes Pfarrzentrum.
Das Zentrum der Pfarrgemeinde Wels-St. Franziskus befindet sich auf einer großen Grünfläche, auf zwei Seiten von Bächen, auf allen vier Seiten von Bäumen umgeben. „Daher schien uns auch der heilige Franziskus als Namenspatron geeignet“, so Samy Schrittwieser, der Leiter der Pfarre. Außerdem sei Franz von Assisi ein Patron, der auch den jungen Menschen etwas sagt.
Am Anfang hatte die neue Pfarre nicht einmal eine Zufahrtsstraße, und der Gottesdienstraum war für maximal 120 Leute ausgelegt. Jetzt kommen 160 Menschen zu den Gottesdiensten, und so wurde ein Kirchenneubau dringend erforderlich. Im April dieses Jahres machte sich die Pfarre deshalb auf den Weg nach Assisi, um von dort einen Grundstein zu holen. Dieser soll nun in der neuen Kirche an dem Platz eingesetzt werden, an dem das Wort Gottes verkündet wird. Die Pfarrgemeinde soll ein Ort sein, an dem sich viele Menschen treffen, an dem auch neue Wege ausprobiert werden können. St. Franziskus kann zu einem Zentrum dieses Ortsteiles werden, so Bürgermeister Koits. Am Sonntag findet die Grundsteinlegung statt, und es gibt ein ehrgeiziges Ziel: Die Christmette 2004 soll bereits in der neuen Kirche gefeiert werden.
Den Wettbewerb um die Gestaltung der Kirche gewannen die Welser Architekten Maximilian Luger und Franz Maul. Das Gebäude soll durch „edle Einfachheit“ bestechen und außerdem umweltfreundlich sein. Finanziert wird das Projekt zum großen Teil von der Diözese, aber auch das Land OÖ und die Stadt Wels helfen mit, dass St. Franziskus den Platz bekommt, den es braucht. Grundsteinlegung: So., 31. 8., 10.30 Uhr