Nach der zwangsweisen Aussiedlung der deutschsprachigen Bevölkerung nach 1945 verfiel der Markt Zettwing (heute Cetviny) in Tschechien. 1953 hat dann das kommunistische Regime den direkt am Grenzfluss Maltsch zwischen Windhaag und Leopoldschlag gelegenen Ort bis auf die Kirche und drei Häuser dem Erdboden gleichgemacht. Die Kirche wurde zu einem Stall und der Kirchtum zum Wachturm als Bestandteil des „Eisernen Vorhanges“. Seit 1990 ist der Ort nun wieder frei für jedermann zugänglich. Durch Initiative der ehemaligen Bewohner von Zettwing und unter Mithilfe des Vereines „Zukunftsforum Freiwald“ und der oö. Landesregierung ist es dem Bistum Budweis und dem tschechischen Kulturministerium gelungen, die frühgotische Kirche zu erhalten. Künftig soll sie für grenzüberschreitende Aktivitäten Verwendung finden. Die feierliche Weihe der restaurierten Kirche in Zettwing findet am 6. September um 14 Uhr durch den Bischof von Budweis Mons. J. Pad’our statt.