Der kleine Junge, der sich allein um seine Geschwister kümmern muss, die alte Frau, die sich nach menschlicher Gesellschaft sehnt, aber als einzige Ansprechpartnerin nur eine Spinne hat ... wer kennt nicht diese oder ähnliche Situationen, ob sie nun einem selbst widerfahren sind oder als Zuseher. In ihrem Buch „Begegnungen“ beschreibt Elisabeth M. Neundlinger in kurzen Erzählungen und Gedichten die Schicksale der verschiedensten Menschen. Wie verhält man sich gegenüber Armut, Krankheit oder Alter? Dieser Frage geht die Schriftstellerin mit Einfühlungsvermögen und Humor nach. Berührende Geschichten kommen dabei heraus, mit einer Botschaft: Liebe, Toleranz, Mitgefühl und Lebensmut.
Elisabeth M. Neundlinger, Begegnungen. Kurzprosa, Edition Innsalz 2002.