Pastoralassistentin in einer Pfarre. Jugendleiter in einem Dekanat. Im Auftrag der Kirche für die Menschen da sein. 22 Männer und Frauen haben sich dafür entschieden. Am Sonntag, 28. September, 18.15 Uhr, werden sie von Bischof Aichern für ihren Dienst beauftragt.
Nicht nur der Priestermangel drückt. Es gibt auch zu wenige Laien, die sich für Seelsorgeberufe melden. Der Lebensrhythmus ist anstrengend. Und man braucht schon einen festen Stand im Leben, um Menschen gegenüber Rede und Antwort stehen zu können, was die christliche Botschaft und Hoffnung betrifft. Mehr als dieses: um für Menschen da zu sein, wenn diese jemanden brauchen, der ihnen beisteht. Umso erfreulicher ist die hohe Zahl von Männern und Frauen, die heuer in die Seelsorge gehen. Jugendarbeit, Pfarrseelsorge, Krankenpastoral. Das sind die Einsatzgebiete der neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger. 22 sind es. Für das kommende Jahr allerdings stehen deutlich weniger in Ausbildung. Immer größeres Gewicht bekommt die Aufgabe, dass sie als hauptamtliche Mitarbeiter/innen der Kirche ehrenamtliche Leute für die Mitarbeit gewinnen können.
Kirchliche Berufe
Wie die Einsatzgebiete, so unterscheiden sich auch die Ausbildungswege für kirchliche Berufe. Ein akademisches Studium an einer theologischen Fakultät legt die umfassendste Grundlage. Ebenso ist es möglich, sich am Seminar für kirchliche Berufe in Wien auf einen Seelsorgeberuf vorzubereiten. Auch für die Betriebs- Kranken-, Alten- und Gefangenenseelsorge werden Leute gebraucht.
Über die Möglichkeiten und Ausbildungswege für kirchliche Berufe informiert die Abteilung Pastorale Berufe im Diözesanhaus, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, Tel. 0732/76 10-39 20 od. -39 26.