Vor einigen Monaten haben die beiden Studentinnen der Kunstuniversität Linz, Gabriele Heidecker und Veronika Müller, eine umfangreiche und spannende Diplomarbeit eingereicht, die dem Lebensbedingungen von behinderten Menschen im öffentlichen Raum nachspürt. Wie steht es um die Zugänglichkeit zu Bankomaten, zu Briefkästen und Telefonzellen, zu Parkschein- und Fahrscheinautomaten, zu öffentlichen Toilettanlagen und Brunnen ...? Wie wird die Mobilität beeinflusst – durch Gehsteige (Breite, Höhe), Straßenkanten, Stiegen, Kopfsteinpflaster ...? Wie steht es um die Rastplätze?
„Barrieren sind alltäglich und allgegenwärtig. Es darf sich jede/r angesprochen fühlen“, schreiben die beiden Autorinnen in ihrer Diplomarbeit.
In dieser Kirchenzeitung finden sie zwei Beispiele solcher Barrieren. – Kirchen im Rollstuhl-Test und „Heit schaun’s wieda“!