Durchwegs positiv werden die „Gebetswanderer“ von den Linzern aufgenommen.
Gut 50 Personen waren es ständig, wenn an den Sonntagen seit 14. September zur Gebetswanderung um Linz eingeladen war. Bis 100 Leute schlossen sich im Lauf des Tages an. Hatte die Wanderung am 14. September am Pöstlingberg begonnen, so führte sie am letzten Sonntag, 28. September in die südlichen Pfarren von Linz. In der Marcel-Callo-Kirche von Linz-Auwiesen gestalteten die Wanderer die Sonntagsmesse mit. Die Menschen reagieren durchwegs positiv auf die Pilger, wenn diese singend durch die Straßen ziehen. „Wir gehen, um Zeugnis zu geben von der Hoffnung“, erzählt Martin Truttenberger vom Organisationsteam. Auch im Gastgarten vor dem Wagner-Jauregg-Krankenhaus, wo die Sonntags-Etappe endete, lassen sich die Gäste über die Wallfahrt informieren. Jeder Pilger bekommt schon am Morgen ein Anliegen mit auf den Weg, das auf ein Kärtchen gedruckt ist. Um dieses Anliegen kreist sein Denken, für dieses Anliegen betet er auf dem Weg. Und je nach Gegend der Stadt begegnen die Wallfahrer diesen Anliegen: die Arbeitsplatzthematik in den Industrieregionen der Stadt, das Leid im Krankenhaus, das Leben der Jugendlichen in den Stadtrandpfarren. Entlang der Pilgerroute wurden Kreuze, jeweils mit einem Rosenkranzgeheimnis versehen, aufgestellt. Sie laden auch künftig zum Beten und zur Besinnung.
Abschluss bei der Diözesanwallfahrt im Dom
Am kommenden Sonntag, 5. Oktober schließt die Gebetswanderung. Der Weg führt vom Wagner-Jauregg-Krankenhaus ab 9 Uhr nach St. Margarethen (11.30 Uhr). Um 13.45 Uhr ist in der Barbarakapelle am Freinberg Messe. Die Wallfahrt schließt um 15 Uhr im Dom. Die Pilger nehmen an der Feier zur Diözesanwallfahrt mit Bischof Maximilian Aichern teil. mf