„Tragt Sorge dafür, dass das Feuer unter den Menschen weiterbrennt.“ So trug es Bischof Maximilian Aichern jenen 22 Männern und Frauen auf, die am Sonntag, 28. Oktober ihre Sendung zum kirchlichen Dienst erhielten. Er meinte das Feuer, das zu Pfingsten über die Menschen gekommen ist. Die Sorge um Gottes Feuer und Licht sei ihnen nun anvertraut, es soll durch sie unter den Menschen weiterbrennen.In der Seelsorge gehe es darum, für die Menschen in den unterschiedlichen Lebenssituationen auch die jeweils richtige Sprache zu finden. Die Aufgabe, meinte Aichern, sei freilich „größer als unsre Kraft“. In ihrem Beruf sollten die jungen Menschen nicht „ausbrennen“. Wie Gott sie in seinen Dienst nimmt, so sollten auch die Menschen in den Pfarren ihre Seelsorger/innen annehmen.