Pfarre Pichl beendet Kirchenrenovierung mit neuer Akzentuierung
Ausgabe: 2003/44, Pichl, Kirchenrenovierung, Wels
28.10.2003
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Nicht nur zur Sanierung, sondern auch, um neue liturgische Orte zu schaffen, hat die Pfarre Pichl bei Wels die Kirchenrenovierung genützt.
Der Einzug der Erntekrone war heuer auch der Einzug der Pfarrgemeinde Pichl in ihre renovierte Kirche. Glasfenster von DI Adolf Bachler schaffen jetzt im Bereich der Empore neue Farbeffekte. Die Farbe Blau als Farbe des Glaubens spielt in zwei neu gestalteten Nischen eine besondere Rolle: In einer unterlegt sie die aktuellen Ereignisse aus dem Pfarrleben, in der anderen setzt sie die kleine Pietá ins rechte Licht: Am wuchtigen Seitenaltar war das Kleinod kaum zu sehen. Nun können die Gläubigen kleine Kerzen wie in der Ostkirche bei der Skulptur entzünden. Der rechte Seitenaltar ist zu einem „Jahreszeitenaltar“ geworden, der dem Kirchenjahr entsprechend wechselweise geschmückt werden kann. In der Beichtkapelle findet die große Madonnenstatue aus einer der beiden Nischen würdige Aufnahme. Baulich wurde für mehr Platz in den Kirchenbänken und einen behindertengerechten Zugang gesorgt. Der Pfarre war bei der Umgestaltung auch wichtig, dass die Kirche verschiedene Feierformen zulässt. Vom Hochaltar näher zur feiernden Gemeinde ist auch der Tabernakel mit dem Allerheiligsten gerückt: Er befindet sich nun auf Höhe des Volksaltares, wodurch ihm nicht mehr ein Teil der Feiergemeinde den Rücken zuwenden muss. hn