„Elia“ ist der Name des neuen Seelsorgezentrums in Linz-Pichling. In einem Jahr soll es fertig sein.
Vorsicht, Pfütze. Bei Regen ist die Solarcity in Linz-Pichling noch unwegsame Baustelle. Der Weg hierher führt über ein Mittelding zwischen Baustellen-Zufahrt und normaler Straße. Die Geleise der Straßenbahn sind verlegt, im Herbst wird der Verkehr aufgenommen. Bald soll es mit den Provisorien zu Ende sein. Am Freitag, 1. Juli war in der Solarcity Grundsteinlegung. „Es ist die wichtigste Grundsteinlegung, die es in der Solarcity gegeben hat“, sagt der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch, denn „erst wenn ein Dorf eine Kirche hat, ist es vollständig“. Draußen also Regen, aber drinnen im Volkshaus freudige Stimmung. Die Bewohner des jüngsten Linzer Stadtteiles haben sich in großer Zahl eingefunden, um die Grundsteinlegung für ihre künftige Kirche zu begehen. In einem Jahr wird das von Architekt Helmut Pointner geplante Projekt abgeschlossen sein. Ein Seelsorgezentrum mit mehreren Höfen und der Kirche als zentralen Ort. Auffallend viele Kinder sind da. 40 von ihnen gestalten den Wortgottesdienst tatkräftig mit. Da gibt es Applaus, nicht nur für die Festredner. Sie klatschen auch nach der Lesung, in der vom Tempel die Rede ist, der aus den Menschen selbst besteht. Bischof Maximilian Aichern ist zur Grundsteinlegung gekommen. Er benutzt die Gelegenheit, den Leuten für den Kirchenbeitrag zu danken. Ohne diesen Beitrag könnte die Kirche einen Bau wie diesen nicht finanzieren. Seit 2003 gibt es in der Solarcity eine behelfsmäßige Seelsorgestelle, geleitet von Pastoralassistent Mag. Martin Schachinger. Das neue Zentrum soll eine Hilfe für die menschliche Religiosität und für Gemeinschaftsbildung werden, drückt es Bischof Maximilian Aichern aus. Den Namen des Propheten Elia trägt das neue Zentrum. Es ist nicht ein Grundstein, es sind viele Grundsteine, die bei dieser Feier gelegt wurden. Die Kinder legen Steine neben die Osterkerze, Bischof Aichern legt den seinen dazu, auch der Bürgermeister und viele andere.