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Die Kirche der Zukunft

Bischof M. Aichern setzt auf die gemeinsame Kraft des Gottesvolkes
Ausgabe: 2005/27, Bischof Maximilian Aichen, Aichern, Zukunft, Kirche, Laien, Glaube, Gott, Freude, Hoffnung, Bischof
11.07.2005
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Maximilian Aichern.
Wien, 15.7.2002
? Franz Josef Rupprecht; A-7123 M?nchhof; Bank: Raiffeisenbank M?nchhof (BLZ 33054), Kto.-Nr.: 17.608
Maximilian Aichern. Wien, 15.7.2002 ? Franz Josef Rupprecht; A-7123 M?nchhof; Bank: Raiffeisenbank M?nchhof (BLZ 33054), Kto.-Nr.: 17.608
© Franz Josef Rupprecht, Rupprecht@kathbild.at
„Unsere Sendung hat ein Ziel: die Menschen. Deshalb wird die Kirche der Zukunft ganz wesentlich von Laien mitgeprägt sein“, sagt Bischof Maximilian Aichern.

Vor kurzem ehrte die Katholische Aktion Österreichs ihr langjähriges Vorstandsmitglied, den Ehrenpräsidenten des Österreichischen Laienrates Ernst Waldstein, zu dessen 80. Geburtstag. Bischof Maximilian Aichern, in der Bischofskonferenz für das Laienapostolat und die sozialen Fragen zuständig, hielt dabei eine bemerkenswerte Rede über sein Verständnis von Kirche heute:

„Der 80. Geburtstag eines Pioniers des Laienapostolates, wie es Ernst Waldstein ist, gibt uns Gelegenheit zu einem dankbaren Rückblick auf das viele Positive, das in Österreich in den letzten Jahrzehnten geschehen ist. Gleichzeitig aber wollen wir in die Zukunft blicken, uns den Herausforderungen stellen, vor denen das Laienapostolat und die Kirche heute stehen.

Es geht um die Menschen


Wir sehen die Mitgestaltung von Gesellschaft und Kirche als unsere große Aufgabe und wollen beitragen, dass die brennenden Probleme unserer Tage wirksam einer Lösung zugeführt werden. Neben Einsatzbereitschaft und Sachkompetenz brauchen wir dabei auch eine Neubesinnung auf unseren Glauben.

Unsere Sendung hat ein Ziel, eine Richtung: die Menschen. ,Geht zu allen Völkern‘, geht zu den Menschen, lautet der Auftrag Jesu, Er selbst, der um der Menschen willen vom Himmel herabgekommen ist, hat in seinem Leben und Wirken gezeigt, was das bedeutet: den Verlorenen nachgehen, sich den Armen und an den Rand Gedrückten solidarisch erweisen, den Kranken und Leidenden helfen, den Verzweifelten und Suchenden eine froh machende Botschaft anbieten, Gemeinschaft herstellen zwischen den Menschen, aber auch zwischen den Menschen und Gott.

Die Zeichen der Zeit


Die Zeichen der Zeit, die Nöte der Menschen waren immer ein Hauptanliegen des Laienapostolats in unserem Land und werden es in Zukunft noch mehr sein müssen. Es geht dabei nicht um gesellschaftliche Positionen oder gar um Machteinflüsse, sondern um den Dienst an den Leuten.

Die Sendung und Verantwortung aller Getauften und Gefirmten geht auf Jesus selbst zurück. Die verschiedenen Zeiten haben unterschiedliche Formen des Laienapostolats und der Mitverantwortung aller Christen in der Kirche und in der Welt ausgeprägt. Das gemeinschaftliche, organisierte Apostolat in enger Zusammenarbeit mit den Bischöfen (Katholische Aktion) hat in den letzten Jahrzehnten Österreichs Kirche besonders geprägt und viel zur nachkonziliaren Erneuerung beigetragen.

Mit dem Dank an unseren Jubilar sprechen wir gleichzeitig unseren Dank den vielen tausenden Frauen und Männern aus, die sich als aktive Laien bewährt und eingesetzt haben.

Uns ist bewusst: Es hängt zu einem wesentlichen Teil von uns ab, wohin sich die Welt, wohin sich Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln, wie es mit der Umwelt, der sozialen Gerechtigkeit, mit Frieden und Versöhnung weitergeht. Wir stehen in einer Zeit des rasanten Wandels mit dynamischen Umwälzungen. Problematisch ist das ungeregelte, neoliberale Muster der Globalisierung mit dramatischen Auswirkungen für Arbeitsplätze, Umwelt und soziales Klima.

Notwendig ist ein Umdenken, das von möglichst vielen Menschen vollzogen wird. Solidarität, die zunächst auf der Ebene der gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen sowie auf der Landesebene erfahren und realisiert werden muss, bedarf heute einer europäischen, ja einer weltweiten Ausdehnung. Wir brauchen ein von der Würde des Menschen bestimmtes Weltethos, zu dem auch der Dialog zwischen allen Religionen und Kulturen wesentlich beitragen kann.

Kirche sind wir alle


Wir stehen aber auch in der Kirche vor großen Herausforderungen. Die Kirche der Zukunft wird ganz wesentlich vom Laienapostolat mitgeprägt sein:

– Eine Gemeinschaft, die nicht nur von und über Gott lehrt und ihn rituell verehrt, sondern der man abnimmt, dass in ihr Gott erfahren wird. Eine Gemeinschaft, die nicht nur die Gebote und Lehren verwahrt, sondern in ihren Wegweisungen Hilfe für das Leben anbietet.

– Eine Gemeinschaft, die nicht nur auf das Jenseits vertröstet, sondern alle Kräfte zur Veränderung der Welt einsetzt, damit etwas vom Reich Gottes schon hier spürbar wird.

– Eine Gemeinschaft von Gläubigen, die bei aller Freude an der Welt doch aus der Sehnsucht nach Vollendung lebt und damit eine Hoffnung geben kann, wie es der Welt nicht möglich ist.

– Eine Gemeinschaft, die nicht die Welt beherrscht, sondern ihr dient; die nicht dominieren darf, sondern dann zu ihrem Wesen zurückfindet, wenn sie zum Salz der Erde wird, zum Sauerteig der Gesellschaft, zum Licht in der Finsternis.

In dieser Kirche wird man die Einheit in einer neuen Weise sehen, weniger als Einheitlichkeit, viel mehr als Zusammengehörigkeit in Vielfalt. Die Grenzen zwischen den christlichen Kirchen werden ja schon jetzt nicht als feindliche Trennlinien erlebt. In dieser Kirche wird – konsequenter als bisher – das synodale Prinzip zu Geltung kommen: in der Kollegialität und Mitverantwortung der Bischöfe für die Gesamtkirche ebenso wie in der Mitverantwortung aller Getauften und Engagierten für das kirchliche Leben und Wirken.

Ohne Ängstlichkeit


Gerade vom Laienapostolat geht eine neue Solidarisierung gegen jede Art vergiftender Resignation aus. Es ist dem intensiven Engagement von Menschen wie Ernst Waldstein und vieler anderer zu danken, dass der Einsatz der so genannten Laien in der Kirche – oder besser der Laien als Kirche – heute Lebensfundament unserer Glaubensgemeinschaft ist. Vieles, was früher umstritten war, ist heute Selbstverständlichkeit. ,Kirche sind wir alle‘ ist kein Kampfruf mehr, sondern in den Pfarren und Gemeinschaften alltägliche Wirklichkeit. Wir wissen in vielen Einzelfragen noch nicht, wohin die Entwicklung gehen wird und wie lange manche Übergänge dauern werden. Wir spüren aber mit Freude und Hoffnung, dass ein neues Miteinander da und weiter im Wachsen ist, sodass wir im Vertrauen auf Gottes Beistand Ängstlichkeit ablegen können. Wir erleben, dass wir als Volk Gottes unterwegs sind auf eine spannende Zukunft.“
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