Warum ist es eigentlich so, dass die meisten Leute beim Ballspielen gleich an Fußball denken? Dabei gibt es doch unzählige Ballsportarten, die man sogar mit ganz verschiedenen Bällen spielt.
Es gibt sicher mehr als 30 Ballsportarten. Manche sind bei uns vielleicht nicht so bekannt. Aber wenn du dir das Bild oben ansiehst, erkennst du sicher einige davon: Federball, Tennis, Basketball, Baseball, Football, Eishockey (da ist der „Spielball“ genau genommen eine harte Scheibe und heißt Puck), Handball und Volleyball.
Hauptsache rund
Vor allem Größe, Gewicht und Material sind bei jedem Spielball ein bisschen anders. Meistens ist der Ball eine Art Kugel, manchmal ist er auch oval oder eine Scheibe. Eine ganz spezielle Form hat der Federball.
Klein, groß, hart, weich
Der Tennisball hat zum Beispiel einen Umfang von ca. 20 cm und wiegt knappe 60 Gramm. Er ist ganz prall gefüllt und hart, gute Tennisspieler schießen den Ball beim Aufschlag mit weit über 100 km/h über den Platz. Der Tischtennisball ist noch kleiner, extrem leicht und saust bei den Profis ebenso mit einem Tempo über die Tischplatte, dass man mit dem Schauen kaum nachkommt. Ganz das Gegenteil dazu ist der Medizinball, den du aus dem Turnunterricht kennst: Er ist schwer und aus Leder, das Werfen ist Kraftsache. Zu den absoluten Schwergewichten zählt auch die Bowlingkugel. Ja, denn Kegeln ist genau genommen eine Ballsportart.
Mit Hand, Fuß oder Stock
Auch die Art und Weise, wie man mit dem Ball umgeht, ist sehr unterschiedlich. Beim Land- und beim Eishockey gibt es einen Schläger, ebenso beim Tennis und Tischtennis. Wenn du die Billardkugeln bewegst, nimmst du dafür einen langen Spielstock, genannt Queue [kö]. Auch die Polospieler, die auf dem Pferd sitzen, haben einen Holzschläger. Bei den meisten Ballsportarten wird der Ball von Hand bewegt. Vielleicht macht das den Fußball so reizvoll.