Abschied. „Du bist und bleibst eine Lichtgestalt der Caritas und weit darüber hinaus“, würdigte Caritaspräsident Michael Landau am Montag seinen Vorgänger Franz Küberl bei einem Dankefest: Küberl, der von 1995 bis 2013 österreichischer Caritaspräsident gewesen war, wird mit August auch als Caritasdirektor der Diözese Graz-Seckau in den Ruhestand treten. Küberl selbst betonte in einem Abschiedsinterview mit der „Kleinen Zeitung“, dass die Caritas untrennbar mit der Kirche verbunden sei. Sein Nachfolger in der steirischen Caritas wird der bisherige Wirtschaftsdirektor der Diözese, Herbert Beiglböck.
„Fakten helfen“. An diesem Donnerstag wird sich der Petitionsausschuss des Parlaments mit der Bürgerinitiative „Fakten helfen“ auseinandersetzen, die eine anonymisierte Statistik zu Zahl und Motiven von Schwangerschaftsabbrüchen fordert. Die Aktion Leben hat rund 54.000 Unterschriften dafür gesammelt. Das Ziel ist, Frauen, die ungewollt schwanger werden, besser helfen und die Zahl der Abtreibungen reduzieren zu können.
Entschuldigung. Die Kirche sollte sich laut Papst Franziskus für die Ausgrenzung von Homosexuellen entschuldigen. Der Katechismus schreibe vor, dass diese Personen nicht diskriminiert werden dürften, sondern respektiert und seelsorglich begleitet werden müssten, sagte der Papst am Sonntag während des Rückflugs aus Armenien. Zugleich betonte er, dass sich die Kirche auch bei Armen und ausgebeuteten Frauen und Kindern entschuldigen müsse sowie dafür, dass sie Waffen gesegnet habe.