Violeta Ivanova wurde mit dem Förderpreis 2016 des Diözesankunstvereins ausgezeichnet.
Ausgabe: 2016/26
28.06.2016
Die Jury war sich einig: Die aus Bulgarien stammende Künstlerin Violeta Ivanova erhielt für ihre Masterarbeit „Staub“ den Diözesankunstpreis 2016. Im Rahmen der Arbeit wurde Staub auf die Wände der Krypta der Linzer Ursulinenkirche projiziert, der eine Reihe von Assoziationen hervorruft: Die Krypta als Ort, an dem der menschliche Körper nach seiner Bestattung zerfällt, Staub als ständig vorhandene Materie im Alltag oder vergrößerte Staubpartikel, die an Sterne beim Blick durch ein Weltraumteleskop erinnern. Die Einfachheit der eingesetzten Mittel und das vielschichtige Ergebnis hat die Jury überzeugt. Diese setzt sich aus Dr. Martina Gelsinger vom Kunstreferat der Diözese Linz, Univ.-Prof. Frank Louis von der Kunstuniversität Linz, sowie Dr. Elisabeth Novak-Thaller vom Kunstmuseum Lentos zusammen. Der Förderpreis ist mit 1.500,– Euro dotiert.