Sommerferien ohne Wasser? Das geht natürlich gar nicht. Aber vielleicht hast du ja Lust auf mehr als nur Schwimmen und Plantschen im Wasser. Dann probier doch eine dieser Wassersportarten aus.
Für jeden Sport im oder am Wasser solltest du unbedingt sicher schwimmen können. Trotzdem: Auch gute Schwimmer haben auf dem Boot oft eine Schwimmweste an, denn sicher ist sicher! An vielen Seen kann man sich Boote ausleihen. Wer mit dem Segeln und Surfen beginnen will, sollte am besten mit einem Kurs starten.
Segeln und Surfen
Schaut doch super aus, wenn Segelboote über das Wasser gleiten. Aber wie geht das? Meist hat das Boot zwei Segel, die manchmal mehr, manchmal weniger fest gezurrt werden – das hängt von der Windstärke ab. Soll das Boot in eine andere Richtung fahren, muss man mit dem Steuer eine Wende oder Halse einleiten. Achtung: da heißt es Kopf einziehen, der Baum schnellt nämlich mit Schwung auf die andere Seite des Bootes. Du siehst also, wenn du das Segeln erlernen willst, brauchst du Hilfe und ein bisschen Zeit. Aber du hast bestimmt Spaß dabei.
Beim Surfen musst du zunächst versuchen, dich stehend auf dem Brett zu halten. Platsch! Und gleich wieder rauf auf‘s Board – das geht eine ganze Weile so dahin. Bis du endlich mit dem Wind im Segel ein paar Meter machst, musst du schon ein bisschen Geduld aufbringen. Auch beim Surfen ist ein Kurs zu Beginn sinnvoll.
Mit Ruder oder Paddel
Mit einem Kanu, Kajak oder Ruderboot schaffst du es sicher schneller, eine kleine Runde auf dem See zu machen. Bleib aber trotzdem in der Nähe des Ufers, damit deine Eltern dich gut sehen können.
Eine besondere Herausforderung ist das Stand-up-Paddeln. Wie schon der Name sagt, paddelt man hier nicht im Sitzen, sondern man steht auf einem Brett, ähnlich dem Surfbrett. Dazu brauchst du ein gutes Balancegefühl, viel Kraft und Ausdauer.