Kardinal Christoph Schönborn ist Behauptungen entgegengetreten, das Schreiben von Papst Franziskus zu Ehe und Familie habe keinen lehramtlichen Charakter und sei damit weniger verbindlich.
Ausgabe: 2016/28, Schönborn, Kardinal, Papst, amoris laetitia
12.07.2016
Es sei „offensichtlich“, dass „Amoris laetitia“ ein Akt des kirchlichen Lehramts sei, sagte Schönborn in der Jesuiten-Zeitschrift „Civilta Cattolica“. Das Schreiben stehe fest auf dem Boden der kirchlichen Tradition. Der konservative US-amerikanische Kardinal Raymond Burke hatte „Amoris laetitia“ einen lehramtlichen Charakter abgesprochen und das Schreiben als persönliche Äußerung von Papst Franziskus eingestuft.