Um einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer bittet die österreichische Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) bei ihrer Spendenaktion zum bevorstehenden Christophorus-Sonntag am 24. Juli.
Ausgabe: 2016/28, Miva, Haiti
13.07.2016
Mit den Einnahmen werden im laufenden Jahr Kleinbäuerinnen im Süden Haitis durch den Ankauf von Mulis unterstützt. Viele der Dörfer des gebirgigen Geländes im Umland der Hafenstadt Jacmel sind weiterhin vom schweren Erdbeben im Jahr 2010 zerstört. Für die Vermarktung des angebauten Gemüses und Obsts sind in Haiti traditionellerweise Frauen zuständig. In steilem Gelände transportieren sie die Waren über weite Strecken zu den lokalen Märkten. Diese Arbeit sollen künftig Maultiere übernehmen. 500 Euro kostet die Anschaffung eines Tieres.
Die MIVA ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche, das sich die Finanzierung von Fahrzeugen aller Art für Mission und Entwicklung zum Ziel gesetzt hat. MIVA-Autos bringen Priester in die Dörfer, Kinder zur Schule, Patienten ins Krankenhaus, medizinisches Personal zu den Stützpunkten. Sie sind für die unterschiedlichsten Pastoral- und Entwicklungsprojekte unterwegs. Mit den Spenden aus Österreich werden alljährlich Projekte in etwa 60 Ländern der Welt unterstützt. Vergangenes Jahr wurden mit den Spenden 1293 Fahrzeuge im Wert von 5,427.119,82 Euro in 59 Ländern finanziert.
Infos unter: www.miva.at