Die Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) hat das Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshof zur Leihmutterschaft in Frankreich kritisiert.
Mit dem Urteil sei „der Verkauf von Babys“ de facto legalisiert worden, sagte FAFCE-Präsident Antoine Renard der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Brüssel. Die Straßburger Richter hatten Frankreich verurteilt, weil sich das Land weigert, drei Kinder, die von einer Leihmutter in Indien geboren wurden, als französische Staatsbürger anzuerkennen. Der Gerichtshof sah dadurch das Recht der Kinder auf Privatleben verletzt.